• Albin Hollenstein

Architektur Ferienzentrum Soleval

Das Ferienzentrum Soleval in Lenzerheide ist eine bemerkenswerte Überbauung aus den 70er-Jahren in einer herrlichen Bergwelt. In ihrer Grösse mit über 300 Ferienwohnungen und mit ihrer Architektur ist sie überraschend und weckt Emotionen.




Konzept, Planung und Bau von Soleval waren Ende der 60er Jahre einmalig für den Kanton Graubünden. Der Bau wurde durch die Firma EWI (Elektrowatt Ingenieurunternehmung AG, Zürich) ausgeführt.

Für die Planung beauftragte EWI den jungen Walliser Architekten Jean-Paul Darbellay aus Martigny (1936 - 2010). Der damals 33-jährige ETH Architekt war bereits eine Referenz für moderne, avantgardistischen Bauten. Für sein architektonisches Wirken wurde er im Jahr 2000 mit dem „Prix de consécration 2000 de l’Etat du Valais“ ausgezeichnet. Aus der Würdigungsschrift:

In seinem architektonischen Werk interpretiert Darbellay die inneren Werte des Ortes und die verschiedenen Funktionen des Programms in einem sehr umfassenden Geist der Synthese, die von einer geschärften Empfindsamkeit bis hin zu einer zeitgenössisch architektonischen Auszeitlosen Architektur drucksweise reicht.“

Das Ferienzentrum Soleval zeigt auf, wie schon vor 50 Jahren verdichtetes Bauen und schonende Flächennutzung nicht im Widerspruch zu einer benutzergerechten und zeitlosen Architektur möglich war.

Die nachfolgenden Bilder sind ein kleiner Auszug der Bilder die ich für das Buch „Soleval - ein alpines Ferienzentrum Planung, Bau und Architektur“ gemacht habe. Einen Einblick ins Buch vermittelt der folgendes Video. YouTube Video zum Buch.




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